Institute for Mental Health – News

Fabienne hasst kleine Räume, aber damit nicht genug!

Im Lift, in Wohnungen von Freunden, Unterführungen und Kabinen von Bergbahnen rast ihr Herz. Sie spürt die Angst tagtäglich. Sie widmet diesem Thema viel Zeit. Sie meidet beengende Situationen, findet alternative Wege zur Arbeit, ganz ohne Auto, ÖV und Bedrängnis. Kürzlich fand sie heraus, dass sie Berührungen durch Freunde und eigentlich auch Rolf, ihren Freund, nicht mehr sonderlich mag. Begrüssungen unter Freunden – Küsschen links und rechts – werden mehr und mehr zur Qual. Sie versucht auszuweichen. Sie denkt, dass ihr Umfeld dies merke. Sie merkt, wie sie sich selber isoliert, empfindet dies hässlich, empfindet sich hässlich und fühlt sich nicht akzeptiert und schlecht.

Auf der anderen Seite beschäftigt sie sich liebend gerne mit Treckings in Extremsituationen und Sportarten, die sie die maximale Freiheit spüren lassen. Sie rennt leidenschaftlich. Jeden Morgen. Wenn möglich, auch jeden Mittag. Möglichst bleibt sie für sich allein.

Sie war früher schon beim Psychiater und hat auch schon hypno-therapeutische Sitzungen absolviert. Sie glaubt, sie wäre eingesperrt worden. So fühlt sie sich in ihrer grössten Angst; eingesperrt. Abgeschnitten von Umwelt und sozialen Kontakten. Sie meint, sie hätte einen Schaden.

Uns wäre von aussen her nichts aufgefallen, hätten wir Fabienne im Tram, im Restaurant oder beim Wandern kennen gelernt. Fabienne kam zu uns ans IFMH. Sie trainiert virtuell in verschiedensten kleinen Räumen. In der Bahn, im Keller, im Flugzeug,…Das Training ist auch von Zuhause aus mit dem Smartphone möglich. Eine Sitzung dauert jeweils nur kurze 20-30 Minuten. Diese kurze Zeit kommt Fabienne vor, wie eine Ewigkeit. Sie muss sich überwinden und braucht deshalb auch unsere Erinnerungen und die Motivation regelmässig zu üben. Die virtuellen Bilder wirken nach. Sie erfährt mehr über ihre Körperreaktion, die konstant gemessen werden und ihre ur-inneren Ängste. „Das Schlimmste,“ so sagt sie, „war bisher die Gefängniszelle.“ So stelle sie sich vor, wäre sie anderen gegen ihren Willen komplett ausgeliefert. Auf die Frage hin, was sich seit den ersten beiden Sitzungen gebessert hat, sagt sie: „Ich schätze die Menschen um mich wieder. Ich sehe ihr Bemühen, meiner Person gegenüber erst jetzt wieder. Dass sie für mich da sind, ist ein Geschenk. Und keiner hindert uns daran, dass wir uns begegnen. Ich bin nicht isoliert und will es auf keinen Fall werden. Ich weiss gar nicht, wie ich die Menschen zuvor dermassen ignorieren konnte.“

Hier die Bilder der Gefängniszelle, die Fabienne geholfen haben. Wenn Sie Ängste haben oder Menschen kennen, die unter Angst erhebliche Einbussen ihrer Lebensqualität erleiden, schicken Sie sie zu uns. Angst lässt sie lange zuvor bekämpfen. Bevor Medikamente und Psychiater dringend gebraucht werden.

Können Roboter menschlich sein?

Eine ultra-spannende Frage, mit der sich unser IFMH Mirgründer Prof. Marcus Cheetham auch Jahrzehnte lang befasst hat. Dieses Wissen nutzbar zu machen für die Heilung mentaler Störungen, dem gilt unsere Arbeit jetzt und in den nächsten Jahren. Lesen Sie mehr dazu.

Digitaler Wandel als Herausforderung für kleine und mittlere Unternehmen

Wachsender Termindruck, Informationsflut und ständige Erreichbarkeit: Die Auswirkungen der Digitalisierung, aber auch der demografische Wandel bergen Herausforderungen für das Personal- und Gesundheitsmanagement, die insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen betreffen. Personalleiter und Geschäftsführer sehen daher einen dringenden Bedarf an Qualifizierung im Umgang mit digitalen Technologien sowie an einer verstärkten gesundheitsfördernden Arbeitsgestaltung. Dies sind Ergebnisse einer Interviewstudie an der Universität Heidelberg.  Mehr dazu hier.

Sprechen Sie mit uns, wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie Ihre Mitarbeitenden schützen können. Mehr zu unseren Dienstleistungen finden Sie hier.

Tinnitus wegzaubern mit Neurofeedback? Geht das?

NeurofeedbackForscher an der Universität Zürich erforschen die Entstehung des Tinnitus und suchen nach neuen Behandlungsmethoden. Dank dieser neuen Erkenntnisse kommt die Therapie mit Neurofeedback in den Fokus. Da das Gehirn diese Töne selber generiert, kann das Gehirn mit einer gezielten Therapie lernen, diese Töne wieder abzuschalten. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über diese Hintergrund und Methode.

Auch wir können helfen, denn wir bietenmedizinisches Neurofeedback an. Buchen Sie ein kostenloses Erstgespräch hier.

Hier geht’s zum Artikel!

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Emotionen verstehen und regulieren: Training Emotionaler Kompetenzen (TEK)

Im Training Emotionaler Kompetenzen (TEK) wird vermittelt, warum Menschen Stress und negative Gefühle haben, wie sie entstehen und warum wir manchmal darin stecken bleiben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen und üben 7 Emotionale Kompetenzen, welche helfen mit negativen Gefühlen konstruktiv umzugehen und emotionale Teufelskreise zu durchbrechen. Damit verbessert sich die Fähigkeit, in emotionalen Situationen den eigenen Werten entsprechend zu handeln. Gleichzeitig erhöhen sich die allgemeine Zufriedenheit und das Selbstwertgefühl.

Philipp Röthlin, Sportpsychologe FSP ist spezialisiert darauf, wie man in herausfordernden Situationen einen kühlen Kopf behalten und sich trotz Nervosität auf das wesentliche konzentrieren kann. Er arbeitet an der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen und berät Spitzensportler und Spitzensportlerinnen. Zudem forscht er zu Thema Leistungsabruf unter Druck. Er ist ausgebildeter TEK-Trainer.

Termine
Das Seminar erstreckt sich über drei Tage:
5
. November 2016, 9-11.30 Uhr
12. November 2016, 9-11.30 Uhr
19. November 2016, 9-11.30 Uhr

Kosten
750.- CHF

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Umgang mit Stress und Entschleunigung: Wie geht das?

Den gesunden Umgang mit Stress kann jeder lernen. An unseren Seminaren heissen wir Interessierte am Thema BurnOut Prävention willkommen. Prof. Sabine Bährer-Kohler und Dr. med. Andrea Degen informieren über die neuen Erkenntnisse aus der Stressforschung und zeigen Ihnen anwendbare Tools zur Stressmessung und -reduktion. Der Anlass findet am IFMH in angenehmer Atmosphäre und bei einem leichten Nachtessen statt.

Termine
22. Juli 2016, 19-21 Uhr
19. August 2016, 19-21 Uhr

Kosten
75
.- CHF

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Wie fasten?

Die Balance finden zwischen Körpernahrung und Seelennahrung ist essenziell, um bei fortschreitendem Alter gesund zu bleiben. Sinnigerweise braucht es dazu weder eine spezielle Diät, noch sich zu quälen. Vorausgesetzt man verfügt über das Wissen dazu. 

An den Info-Abenden heissen wir Lebens-Unternehmer und Unternehmerinnen am Thema Fasten willkommen!

Termine
23. Februar 2016, 19-21 Uhr
8. März 2016, 19-21 Uhr
22. März 2016, 19-21 Uhr

Kosten
50.- CHF

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